Dienstag, 27. Januar 2015

Luxemburg: Fuchsjagd wird verboten


Weiterleitung


Luxemburg: Fuchsjagd wird verboten


Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel teilte mit, dass die Fuchsjagd komplett verboten wird. Man gehe davon aus, dass sich die Fuchspopulation am besten selbst reguliere, so ein Sprecher des luxemburgischen Umweltministeriums (Volksfreund, 20.1.2015).

www.volksfreund.de/Fuchsjagd_Luxemburg

»Wenn es zu wenig Nahrung gibt, gebe es weniger Nachwuchs. Werden die Bestände zu klein, würden die Füchse mehr Nachwuchs bekommen«, so ein Bericht in der Zeitung Luxemburger Wort am 16.1.2015.

www.wort.lu/waffenruhe-im-wald

Der Jagdverband ist empört und malt das Gespenst einer Fuchsplage an die Wand: Ein Verbot der Fuchsjagd würde die Verbreitung von Tollwut und Fuchsbandwurm nach sich ziehen.

»Das ist ein Schauermärchen, das die Jäger gerne erzählen«, so Camille Gira, Staatssekretär im Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur. »Die Chance, sich mit dem Fuchsbandwurm anzustecken, ist so minimal wie die, das einem ein Ziegelstein auf den Kopf fällt.« (l'essentiel online, 16.1.2015)

www.lessentiel.lu/luxemburg

Es gebe aktuell »keinen objektiven Grund«, Füchse zu jagen, so Gira auf einer Pressekonferenz am 22.1.2015. Die geschossenen Füchse hätten »keine nützliche Verwendung« mehr, sei es als Nahrung oder als Pelz. Jedes Jahr würden »rund 3.000 dieser sympathischen Lebewesen« abgeschossen und dann in die Mülltonne geschmissen. Zudem sei die Tollwut bereits seit über zehn Jahren »ausgemerzt«.

Die Leitlinie der Regierung sei, eine »andere Umgangsweise mit Tieren« zu fördern, die einer »aufgeklärten Gesellschaft im 21. Jahrhundert gerecht werde, so Staatssekretär Gira. »Wir Menschen sind nicht die einzigen Lebewesen, die Gefühle haben und Schmerz empfinden«. (Luxemburger Wort, 22.1.2015)

www.wort.lu/befristetes-jagdverbot

Seit Jahren weisen Forscher darauf hin, dass Infektion beim Verzehr von Waldbeeren mit dem Fuchsbandwurm ins Reich der Legenden gehört. Und: Sowohl Luxemburg als auch Deutschland sind seit Jahren offiziell tollwutfrei. Studien belegen, dass Fuchsbestände, die nicht bejagt würden, weniger Nachwuchs haben.

www.abschaffung-der-jagd.de/fakten


Die wahren Gründe für die Jagd auf Füchse

Wenn nun aber »Tollwut« und »Fuchsbandwurm« als Jägermär entlarvt sind - was sind dann die wahren Gründe für die Fuchsjagd? Hier geben die einschlägigen Jagdzeitschriften und Jäger-Foren im Internet schnell Aufschluss:

Von »Lust am Nachstellen und Erbeuten« ist dort die Rede, von der »Waidmannsfreude, einen Fuchs im Schrotschuss rollieren (sich überschlagen) zu lassen«, vom »Reiz der winterlichen Fuchsjagd«, vom »Jagdtrieb«, vom »Jagdfieber« und vom »Kick«, den der Jäger beim tödlichen Schuss erlebt.

Anders, als von Jägern oft behauptet, nehmen unbejagte Fuchsbestände keinesfalls überhand. Komplexe Sozialstrukturen, in denen bei hoher Populationsdichte und geringem Jagddruck deutlich weniger Welpen zur Welt kommen, beschränken die Vermehrungsrate. Der renommierte Biologe und Fuchsforscher Erik Zimen kommentierte dieses Phänomen plakativ mit den Worten »Geburtenbeschränkung statt Massenelend«.

Im Normalfall bringt eine Füchsin drei bis fünf Junge zur Welt; in Gebieten, in denen Füchse stark verfolgt werden oder die Mortalitätsrate durch Seuchen stark angestiegen ist, können es jedoch doppelt so viele sein. Auf diese Weise können Verluste schnell wieder ausgeglichen werden.

Füchse erfüllen eine wichtige Rolle als »Gesundheitspolizei«: Sie fangen hauptsächlich Mäuse - zum Nutzen der Landwirtschaft -, vertilgen Aas und erbeuten meist kranke oder verletzte Tiere und tragen somit zur Gesunderhaltung der Tierpopulationen bei. Doch der Fuchs ist nicht nur »Gesundheitspolizei« in der Natur, sondern trägt auch zum Schutz des Waldes, da er Waldwühlmäuse vertilgt.



Initiative zur Abschaffung der Jagd
Kurt Eicher, Biologe Studiendirektor
Derfflinger Straße 2, 74080 Heilbronn

www.abschaffung-der-jagd.de


Leben in die Küche



„Es kommt im absolut wahrsten Sinne
des Wortes Leben in die Küche, wenn
das tote Fleisch verschwunden ist.“

Andreas Bär Läsker,
dtsch. Musikmanager und -verleger


 


Samstag, 24. Januar 2015

in 100 or 200 Years



"In 100 or 200 years time, we may look 
back on the way we treated animals 
today als something like the way our 
forefathers treated slaves."


Newsletter ProVegan: Ausgabe 04/2015



u. a. mit diesen Themen:

  • Was braucht man ausser Vitamin B12 bei veganer Ernährung?
  • Strafanzeige gegen Tübinger Affenexperimentatoren
  • Sehr gut! – Die Schliessung aller Schlachthäuser wurde 2014 in Bern gefordert
  • Petition: Keine Steuermillionen für Fleischindustrie!
  • Dr. Greger stellt Studien über Diabetes vor
  • Schockierend: Mutter von 5 Kindern in Pakistan wegen Blasphemie zum Tode verurteilt, weil sie als Christin Wasser von einer Quelle trank, die von muslimischen Frauen genutzt wird!
  • 20 wichtige Fakten für Hundefreunde

u. v. m., zum gesamten Newsletter:
www.provegan.info/newsletter


Freitag, 23. Januar 2015

A wrong is a wrong



"Justice is not a finite commodity, nor are 
kindness and love. Where we find wrongs 
done to animals, it is no excuse to say that 
more important wrongs are done to human 
beings, and let us concentrate on those. 
A wrong is a wrong."

Matthew Scully

 



Sonntag, 18. Januar 2015

Die Weisheit der Kühe


„Kühe wurden nicht auf diese Erde gesetzt, 
um uns ihr Fleisch zu geben oder gar ihre 
Weisheit zu übermitteln. Doch wäre es 
gewiss sinnvoller, anstelle ihres Fleisches 
ihre Weisheit zu übernehmen.“


Just even two minutes



"My wife and I have been vegan and have 
been supporting Farm Sanctuary for a 
decade. I actually became vegan, once I 
visited the Watkins Glen facility there. Just 
even two minutes into some of this teaching 
about factory farming and I was sold. I have 
become a happy vegan ever since."

Biz Stone
(Co-Founder of Twitter)



http://freefromharm.org/why-vegan


Milchindustrie - neue Recherche


Die Milchindustrie - neue Undercover-
Recherche zeigen den Alltag

Nicht vergessen: 
Wer Milchprodukte konsumiert, finanziert das!

 
"Bitte behaupte jetzt keiner, das seien Ausnahmen. 
Unzählige Dokumentationen haben vorher die glei-
chen Bilder geliefert. Das ist der Alltag. Und es kann 
auch gar nicht anders sein, weil Menschen mit Mit-
gefühl überhaupt nicht in der Lage wären, 
Tiere auszubeuten und zu ermorden.

In Anlehnung an die Aussagen des jüdischen Literatur-
Nobelpreisträgers Isaac Bashevis Singer bin auch ich 
längst zu der Überzeugung gelangt, dass die Art und 
Weise wie der Mensch mit Mitgeschöpfen umgeht, 
der sogenannten Menschenwürde und dem 
sogenannten Humanismus Hohn spricht. 

Ich meine: „Das Bezahlen für das systematische Quälen 
und Töten von empfindungsfähigen Wesen zeigt den 
tiefsten Punkt an Würdelosigkeit, den ein 
Konsument erreichen kann.“

Werden Sie vegan. Es ist ganz einfach. Sie ändern le-
diglich Gewohnheiten. Es ist die wirksamste Methode 
um auf friedfertige Weise den wichtigsten Beitrag für 
Klima, Umwelt, Tiere, Menschen und die 
eigene Gesundheit zu leisten."

Quelle:
ProVegan / Facebook

 


Sigur Rós



"(...) Jónsi is a vegetarian. He states that he  
'didn’t go vegetarian because of the animals' 
but became gradually more concerned for 
their welfare. 

Jónsi elaborated that he would find it difficult 
to date someone who eats meat, saying 'I just 
love animals and I do not want to kill them, 
cook them or eat them so it’d be hard for me 
to watch anyone do that.' 

He briefly followed a raw food diet, although he 
no longer practices this as he felt it hindered 
his social life and he was 'getting antisocial'


Strafanzeige gegen Max-Planck-Institut



Affenhirnforschung: 
Ärzte gegen Tierversuche stellen Strafanzeige 
gegen Tübinger Max-Planck-Institut

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen 
Tierversuche hat bei der Staatsanwaltschaft 
Tübingen Strafanzeige gegen Forscher des 
Max-Planck-Instituts für Biologische Kyber-
netik in Tübingen (MPI) eingereicht. 

Sie sieht in den Tierversuchen, bei denen 
Affen Durstqualen und massive Bewegungs-
einschränkungen erleiden müssen, einen 
klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz 
und den Straftatbestand der fortgesetzten 
Tierquälerei erfüllt. 

Der Verein fordert einen sofortigen 
Stopp der gesetzeswidrigen Versuche.
(...)


 


I just didn't know



"One of the statements that depresses me 
most is when vegans who were long-time 
vegetarians say, 'I just didn't know'.

As animal liberationists, it is our duty to make 
sure people know. It is our duty to speak the 
truth, confront injustice, [and] creatively work 
together to end the animal holocaust. Let's 
bring the focus back to where it needs 
to be, on the animals."

Gary Smith


 


Vom Metzger zum Veganer


Artikel: 
"Mein Weg vom Metzger zum veganen Tierschützer"

 


Cowards



"Cruelty to powerless animals has become 
so egregious, I don't think that any decent 
human being can any longer be passive. 
Sitting on a fence is for cowards and crows."


Samstag, 17. Januar 2015

Riesige Jauchegruben



"Verstörende Bilder nimmt ein Dokumentarfilmer 
mit einer Drohne auf. Im US-Bundesstaat North 
Carolina fliegt er über eine riesige Mastanlage 
und enthüllt damit eines der größten 
Geheimnisse von Amerika.

Neben dem ganzen Leid dass in diesen Schweine-
farmen vor sich geht kommt auch noch die Tatsache 
dass direkt vor der Türe eine riesige Jauchegrube 
steht. Wie man in dem Video sieht ist diese Jauche-
grube voll bis zum Rand. Der Gestand der sich in 
dieser Gegend verbreitet ist fast nicht auszuhalten.

Dazu kommt aber noch eines der schlimmsten Ge-
heimnisse die durch dieses Video an die Öffentlich-
keit kommen. Tausende Schweinefarmen sprühen 
im US-Bundesstaat North Carolina tierische Abfall-
produkte in die Luft, um so die riesigen Jauchegru-
ben vor dem Überlaufen zu bewahren. (...)."

 


Newsletter ProVegan: Ausgabe 03/2015



u. a. mit folgenden Themen:
 
  • Milch und Milchprodukte machen krank – kleine Zusammenfassung der gesundheitlichen Schädigungen durch Milchprodukte
  • Die vegane Ernährung ist am gesündesten – eine kurze Begründung
  • Die Milchindustrie – neue Undercover-Recherche zeigen den Alltag
  • Die rechtliche Beurteilung der veganen Fütterung von Haustieren
  • Vegane Fütterung ist für Haustiere gesünder – die ernährungswissenschaftlich-medizinische Begründung
  • TV-Film: „Umweltgifte und Lobbyismus – Wissenschaft im Dienst von wirtschaftlichen Interessen“

u. v. m., zum gesamten Newsletter:
www.provegan.info/newsletter


Mittwoch, 14. Januar 2015

Tierwohlfeil


Ingolf Bossenz über die platte Schlacht 
um die Schlachtplatte

 
Solange es Schlachthöfe gibt, wird es 
auch Schlachtfelder geben.

"Egal, wie man zu diesem durchaus umstrittenen 
Zitat von Lew Tolstoi steht - es lohnt sich, in Zeiten 
von Krieg, Terror und Todeskult darüber nachzu-
denken. Die strukturelle Gewalt gegen Milliarden 
Tiere durchdringt und durchschauert heute tag-
täglich komplette Kulturen, namentlich die soge-
nannte christlich-abendländische. 

Eine Gewalt, deren Ausmaße an den Fleischtheken 
der Kaufhallen ebenso wenig sicht- und erfahrbar 
sind wie auf den Grillplätzen der Stadtparks oder 
in den Gourmettempeln der Gastronomie. Doch 
wer bezweifelt, dass diese Gewalt dank Verbannung 
hinter Mauern von Massenställen und Schlachthöfen 
keinerlei Einfluss auf die Mentalität der Gesellschaft 
hat, muss kein Anhänger von Esoterik sein. (...)."

mit freundlicher Genehmigung des Autors
Ingolf Bossenz

 


Sonntag, 11. Januar 2015

Newsletter ProVegan: Ausgabe 02/2015



u. a. mit folgenden Themen:

  • Was sagen SIE einem Kind, das verhungert?
  • Der Konsum von Tierprodukten wird in einer ökologischen Katastrophe enden!
  • TV-Dokumentation: „Giftiger Fisch – Die große Gesundheitslüge“
  • Dr. med. McDougall zeigt: Eine fettarme vegane Ernährung ist die beste Basis für eine wirkungsvolle Aknetherapie
  • Waldorfkindergarten Schiltach schlachtet eine Kuh
  • Immer mehr Spitzensportler werden vegan!

u. v. m., zum gesamten Newsletter:
http://www.provegan.info/index.php?id=323&L=0


Donnerstag, 8. Januar 2015

Born onto this Earth



"Nonhuman animals have been born onto 
this Earth, just as we humans have - and 
they have a right to be here, just as we do, 
without suffering needlessly at human hands."


Dienstag, 6. Januar 2015

They know, but do not change ...



"I think what depresses me most in the world 
is how someone can be exposed to the sheer 
brutality, violence and murder of nonhuman 
animals for food, clothing, entertainment and 
product testing and not be moved enough to 
remove themselves from the chain of violence.

How our friends, familiy and associates know, 
but do not change. It's not from a lack of know-
ledge, the perfect vegan pitch, more love and 
light, etc. I wish I knew what the answer was 
so that the unnecessary vioulence would stop."


What's in between vegetarian and vegan?



"Many people go vegetarian because they 
care about animals and believe it is wrong 
to harm animals for food when we have no 
biological need to consume their flesh. 

But these same people often continue to eat 
eggs and dairy products in the mistaken belief 
that these foods do not inflict violence or suffe-
ring on animals. In fact, egg and dairy production 
entail arguably even more suffering than meat 
production, and animals used for eggs and dairy 
are also slaughtered after a brief, miserable life."