Freitag, 21. November 2014

Newsletter VEGAN.eu vom 16.11.2014



Liebe Leserinnen und Leser von Vegan.eu,
 
wieder gibt es interessante Artikel auf vegan.eu.
Vielen Dank auch für die Weiterempfehlung
und Verlinkung dieser Artikel: 


Was sind die wichtigsten Motive für eine vegane Lebensweise?

Eine Masterarbeit zeigt, dass altruistisch-moralische Motive bei der Entscheidung für eine pflanzenbasierte vegane oder vegetarische Ernährung überwiegen. Tierschutz, Umweltschutz und Vermeidung von übermäßigem Konsum sind wichtigee Aspekte, wobei aber auch das Handeln im Einklang mit den eigenen Werten ein zentrales Motiv ist, welches unmittelbar auf das an erster Stelle stehende Tierschutzmotiv folgt. Bei Veganern ist das intrinsische Motiv noch stärker ausgeprägt als bei Vegetariern. Während die Gesundheit ebenfalls eine, wenn auch geringere, Rolle spielt, sind Aspekte, wie Gewichtskontrolle, Image oder Geselligkeit, zweitrangig.


Fleischesser bewerten vegane Produkte positiv

In einem psychologischen Experiment zeigte sich, dass fleischessende Studenten vegane Ersatzprodukte und Tierprodukte sehr ähnlich bewerten. Wenn Studenten davon ausgehen, dass ein Produkt vegan ist, schreiben sie ihm sogar einen besseren Geschmack zu als wenn sie annehmen, dass es sich um eine Tierprodukt handelt. Es bestehen insofern gute Voraussetzungen, Fleischessern die Sorge zu nehmen, dass sie bei Umstellung ihrer Ernährung auf vegan auf Geschmack verzichten müssten. Die Verfügbarkeit von veganen Ersatzprodukten dürfte insofern - eingebettet in die richtige Strategie - die Ausbreitung des Veganismus entscheidend fördern können.


Moralischer Fleischverzicht ist keine Rationalisierung für Ekel
Leben Veganer nur vegan, weil sie sich vor Fleisch ekeln und erst im Nachhinein ihre Gefühle moralisch rationalisieren?Eine neue Studie widerlegt diese Annahme und zeigt auf, dass die negativen Gefühle gegenüber Fleisch von vegan lebenden Personen nicht die Ursache, sondern die Folge ihrer moralischen Überzeugungen sind.


Newsletter ProVegan: Ausgabe 47/2014



u. a. mit folgenden Themen:

  • „Es reicht nicht, Kinder glücklich und geborgen grosszuziehen. Man muss ihnen auch eine anständige Welt bieten.“
  • Was hältst Du von veganem Essen?
  • Aus bitterem Lupineneiweiß machen sie schmackhafte Fleisch- und Milchalternativen
  • Ernährung und Gehirn
  • Vegane Ernährung vermindert Schmerzen bei Migräne
  • Elefanten dürfen nicht sterben! – Petition

u. v. m., zum gesamten Newsletter:
www.provegan.info/newsletter
 
 

Two Scenarios



"If you were alone on a deserted island 
with a pig, would you eat the pig or 
starve to death?"

<<<--->>>

"Hmm. If you were not alone, living on a 
planet with 7 billion people, had access to 
unlimited fresh fruits, vegetables, nuts, beans, 
and other healthy foods, and knew animals 
suffer and die horrible deaths so you could 
eat them when you don't need to eat them 
to survive, would you continue to eat them?

The difference between our questions is that 
your scenario will never happen and mine is 
the choice you face right now. Which do you 
believe is worth answering?"


Mittwoch, 19. November 2014

Tierschutz-News vom 19.11.2014



Zum Lesen der Artikel bitte 


Jagd-Skandale


,,Was gab es nicht heuer wieder für Skandale 
um die Jagd! Der nö Landesjägermeister Josef 
Pröll wurde für seine Massenabschüsse im Jagd-
gatter bekannt, im Gatter bei Hollabrunn in NÖ 
wurde einem Jäger von seinen KollegInnen in 
den Kopf geschossen, im Lainzer Tiergarten in 
Wien ballern zahlungskräftige KundInnen auf 
dort gezüchtete Wildschweine, auf einer Treib-
jagd in Haag im Hausruck in OÖ wurden 2 Pferde 
scheu und flüchteten auf die Inntalautobahn 
und bei Feldbach in der Südsteiermark konnte 
der VGT das illegale Aussetzen von 
Zuchtfasanen anzeigen. 

Kein Wunder, dass man bei der steirischen 
Landesjägerschaft nach Auswegen sucht. Aber 
anstatt endlich die Gatterjagd und die Jagd auf 
ausgesetzte Zuchttiere zu verbieten, möchte man 
die Aufdeckungsarbeit der TierschützerInnen 
kriminalisieren. Nach diesem Ereignis bei Riegers
burg dürfen wir gespannt sein, ob die Landes-
jägerschaft und ihre Büttel im steirischen Land-
tag nicht einen zweiten Anlauf nehmen, um 
ihre Jagdgesetznovelle gegen den Mehrheits-
willen durchzusetzen!"

Martin Balluch,
VGT-Obmann


Zum gesamten Artikel:
www.vgt.at/presse/news


Dienstag, 18. November 2014

Fleisch hat uns intelligent gemacht!



"Zur Rechtfertigung des Fleischessens wird 
oft argumentiert, dass Fleisch für unser 
Hirnwachstum verantwortlich war.

Die Frage warum Menschen sich so entwickelt 
haben, ist aber bei weitem noch nicht so ein-
deutig geklärt wie viele Menschen das wohl 
glauben und wird leider oft extrem vereinfacht 
beantwortet. Meist eben damit, dass es am 
Fleischessen lag. Inzwischen gehen auch viele 
Wissenschaftler zunehmend davon aus, dass 
Jagd und Fleischkonsum für die Evolution des 
Homo sapiens weit weniger wichtig gewesen 
sind, als oft angenommen (...)."


Weiterlesen bzw. zum Video:
http://youtu.be/lFdk0oYlqpE


Warum jagen Jäger wirklich?




"Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der 
Jagdverbände sinkt das Image der Jäger in 
der Öffentlichkeit immer mehr. 

Immer weniger Spaziergänger, Reiter und 
Mountainbiker lassen es sich gefallen, von 
Jägern angepöbelt und bedroht zu werden. 
Millionen Tierfreunde haben kein Verständnis, 
wenn Jäger ihre Hauskatzen abknallen oder 
drohen, den Hund zu erschießen. 

Warum Jäger Hasen totschießen, obwohl diese 
auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen, 
kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. 
Zudem haben 99,7 % der Bevölkerung andere 
Hobbys, als Tiere totzuschießen (...)."

 
Artikel von Julia Bruhnke, weiterlesen auf:
www.freiheit-fuer-tiere.de/warum-jagen


Sonntag, 16. November 2014

Millionenfache Tierqual trotz Tierschutzgesetz



"(...) Zwar schreibt das Tierschutzgesetz in § 2 
vor, dass Tiere ihrer Art und ihren Bedürfnissen 
entsprechend angemessen ernährt, gepflegt 
und verhaltensgerecht untergebracht werden 
müssen. Was genau dies für die einzelnen Tier-
arten bedeutet - z. B. wie viel Platz sie zur Ver-
fügung haben müssen -, steht in der Tierschutz-
Nutztierhaltungsverordnung. 

Jedoch gibt es für einige Tierarten keine konkre-
ten Vorschriften, so z. B. für »Milchkühe«, Puten 
oder »Mastkaninchen«. Und die für andere Tier-
arten wie »Legehennen«, Schweine oder Kälber 
vorliegenden Vorschriften sind absolut unzurei-
chend. Daher sieht die Realität in deutschen 
Ställen traurig aus. 

Die meisten Tiere in der Intensivtierhaltung werden 
artwidrig gehalten, was mit wirtschaftlichen Zwängen 
gerechtfertigt wird. Viele Verbraucher kaufen vor 
allem nach dem Preis - also möglichst billig - und 
sind daher für die Zustände in der Tierhaltung mit 
verantwortlich. Die Tierhaltung in der ökologischen 
Landwirtschaft ist zwar deutlich besser als in konven-
tionellen Betrieben, da hier strengere - also tierschutz-
freundlichere - Regelungen gelten. Doch auch diese 
Tiere landen am Ende im Schlachthof (...)."

 
Zum gesamten Artikel:
www.tierrechte.de/ernaehrung


Samstag, 15. November 2014

Newsletter ProVegan: Ausgabe 46/2014



u. a. mit folgenden Themen:

  • Milchprodukte erhöhen das Risiko für Lungen-, Brust- und Eierstockkrebs signifikant
  • „Können Sie sich die Realität der industriellen Tierhaltung anschauen?“
  • Die Zukunft sieht sehr düster aus, wenn man die Fakten betrachtet
  • Tierquälerei in Graz: Jäger quält im Zaun gefangenes Reh
  • Ernährungskommission warnt vor Fleischkonsum
  • ZDF-Video: Hunger!

u. v. m., zum gesamten Newsletter:
www.provegan.info/newsletter


ÄgT-Newsletter vom 14.11.2014


NEU! Infografik als Poster und Flugblatt

Prägnant und übersichtlich! Die wichtigsten Zahlen und Fakten über Tierversuche auf einen Blick! Die neue Infografik gibt es als DIN-A4-Blatt mit Erläuterungen und Quellen auf der Rückseite und als A2-Poster.

Die Infografik ist ein Muss für jeden aktiven Tierversuchsgegner! Ob in groß als Poster am Infostand oder in klein zum Verteilen, diese Zusammenfassung wichtiger Tatsachen über Tierversuche ist vielseitig einsetzbar. Zu bestellen ist die Infografik über unseren Shop:


A2-Poster  und   A4-Blatt


NEU! Online-Petition zur Kampagne "Stoppt Affenqual in Tübingen!"

2011 haben wir bereits 60.000 Unterschriften gegen die Affenhirnforschung in Tübingen übergeben. Jetzt setzen wir zu einem neuen Endspurt an. Der Einsendeschluss wird noch bekannt gegeben. 


Infos und Papierunterschriftenliste >>   /   Online-Petition >>


Vortrag von Dr. Andre Menache am 04.11. in Köln

Es war ein toller und inspirierender Abend, den unsere AGs Köln und Düsseldorf organisiert haben und zu dem rund 100 Personen gekommen sind.

Vortrag als Video >>   /   Kurzvideo >>



Tiere in Hessen rechtswidrig zu Tode geforscht 

Experimentatoren kaufen sich mit Geld frei

An der hessischen Kerckhoff-Klinik wurden Mäuse bestrahlt, einer Knochenmarkstransplantation unterzogen und enormem Stress ausgesetzt – vollkommen illegal, da das Regierungspräsidium Darmstadt die Versuche nicht genehmigt hatte.


Zur Pressemitteilung >>


Weltdiabetestag 

Tierversuche bieten keine Medikamentensicherheit

Zahlreiche Diabetesmedikamente mussten bereits vom Markt genommen werden, weil sie bei Patienten Schaden anrichten.

Zur Pressemitteilung >>



3Sat: Wie jetzt? Aus die Maus

Die Aussagekraft von Tierversuchen ist oft fraglich: 92 Prozent aller in Tierversuchen erprobten Medikamente fallen in klinischen Studien durch: Sie wirken nicht oder haben zu starke Nebenwirkungen. Klasse Sendung! Unbedingt gucken! 


Zur 3Sat Mediathek >>


Fernseh-Tipp:

27.11., 23:15 Uhr, WDR "Kinozeit" zeigt den preisgekrönten Film "Unter Menschen" über das Schicksal von 40 ehemaligen "Versuchs"-Schimpansen.

Trailer >>  /  DVD im ÄgT-Shop >>


Termine mit ÄgT-Beteiligung


15.11. Stuttgart pelzfrei >>
15.11. Infostand in Bremen >>
16.11. Protest gegen Air France in München >>
22.11. Protest gegen Air France am Flughafen Frankfurt >>
23.11. Tier-EXPO Hamburg >>
23.11. Infostand in Berghausen >>
29.11. Kongress VegMed in Berlin >>



Freitag, 14. November 2014

Vegan - Das Hörbuch


... gesprochen von Larissa Fischer und
Dr. med. Ernst Walter Henrich



http://youtu.be/rGq75eBAFrM


Dienstag, 11. November 2014

Newsletter Vegan.eu (02.11.2014)


Liebe Leserinnen und Leser von vegan.eu,

wir haben in den letzten Wochen unser Verzeichnis veganer Adressen umfassend aktualisiert. Ab jetzt werden wir auch immer genug Ressourcen haben, um alle neuen Adressen sofort einzubinden. Bitte schreibt uns auch, wenn Adressen fehlen.

Wir suchen Mitschreiber! Ihr habt Interessantes zu veröffentlichen zu veganen oder tierrechtlichen Themen? Bitte sendet uns euren Artikel und wir veröffentlichen ihn unter eurem Namen in der passenden Kategorie.

Was gibt es sonst Neues auf vegan.eu?



Raffinierte vegane Torten: Warum sollten für Torten Tiere sterben?

Warum sollten für Torten Tiere sterben? Raffinierte, wunderbar schmeckende Torten können rein vegan und damit jenseits von Tierleid und Ekel gebacken werden. Dieser Artikel präsentiert Argumente für das vegane Backen und empfiehlt drei Bücher, die deutlich machen, dass bei veganen Backwaren auf kein Geschmackserlebnis verzichtet werden muss. Die Bilder veganer Torten stammen übrigens aus unserem Cafe Gleichklang.de in Hannover.

Fleischverzicht braucht Ethik

Eine Untersuchung zeigt, dass sich die Motive von Personen unterscheiden, die komplett auf Fleisch verzichten oder lediglich ihren Fleischonsum reduzieren. Wer komplett verzichtet, ist demnach vorwiegend ethisch und ökologisch motivert. Wer seinen Fleischkonsum nur redsuziert, ist meistens gesundheitlich motiviert. Deutlich wird erneut, dass eine rein gesundheitliche Argumentation meistens nicht tragfähig sein wird, um eine Umstellung der Ernährung und Lebensweise auf vegan anzuregen. Die Vertiefung der Argumentation durch ethische und ökologische Aspekte ist erforderlich, um möglichst starke und auch dauerhafte Verhaltensänderungen zu fördern.

Pflanzen, die sich gegen "Fressfeinde" wehren - schlechte Nachrichten für Veganer?

Bei Heise findet sich unter dem Titel „Schlechte Nachrichten für Veganer“ ein Artikel, der über experimentelle Untersuchungen berichtet, gemäß derer sich die Ackerschmalwand, ein sogenanntes „Unkraut“, durch die Produktion von Senfölen gegen Raupen schütze, die es anhand ihrer Vibrationen wahrnehmen könne. Aus diesem Befund folgt allerdings nicht eine Schmerzempfindlichkeit der Pflanzen. Sollten Pflanzen aber Schmerzen leiden, spräche dies umso mehr für eine vegane Ernährung. Denn wer sich vegan ernährt, tötet bei weitem weniger Pflanzen als diejenigen, die Tiere essen, die sich ihrerseits zuvor von Pflanzen ernährten. Ein sorgsamer Umgang mit Pflanzen ist insofern ein weiteres Argument für eine vegane Ernährung und Lebensweise.


Wie immer bitten wir um Weiterempfehlungen und Verlinkungen - danke!

Euer Vegan.eu-Team


www.Gleichklang.de: Die Kennenlern-Community für Veganer und Veganerinnen!



Sonntag, 9. November 2014

Newsletter ProVegan: Ausgabe 45/2014



u. a. mit folgenden Themen:

  • Empathie und Intelligenz als Voraussetzung für den Veganismus
  • Ist vegan „extrem“?
  • Moralische Schizophrenie
  • „Die Welt steuert auf eine Klimakatastrophe zu – wenn die Regierungen nicht schnell handeln.“
  • Patenschaft für „humane“ Ausbeutung, Vergewaltigung und Ermordung von Biomilchkühen

u. v. m., zum gesamten Newsletter:
www.provegan.info/newsletter


Samstag, 8. November 2014

Ilegale Tierversuche in Hessen



Ein Fall, der durch eine Whistleblower-Meldung 
an uns, nun zu einer empfindlichen Geldstrafe 
geführt hat. Unser Dank gilt den Menschen, 
die nicht schweigend daneben stehen, wenn 
Unrecht geschieht, sondern aktiv werden!

Mehr zu dem Fall auf unserer Homepage unter:
www.peta.de/illegale-tierversuche

 
Zum Artikel:


I would feel guilty



"I stopped eating all meat a few years ago. 
I would feel guilty that what was on my plate 
was walking around yesterday. Either I could 
live with that or stop eating meat. I chose 
the latter, and I'm happier for it."

Carrie Underwood


 


Freitag, 7. November 2014

Auftragsmord



"Es besteht kein Unterschied darin, ob man 
Tiere selbst ermordet oder jemanden dafür 
bezahlt, Tiere zu ermorden. Bitte denken Sie 
über eine vegane Lebensweise nach."

Gary L. Francione,
Rechtsprofessor



www.facebook.com/Esther-the-Wonderpig


115.000.000 Tiere für Tierversuche



"(...) Weltweit werden jährlich etwa 115.000.000 
Tiere für Tierversuche getötet. In der Schweiz 
stirbt alle 40 Sekunden ein Tier in den Tierver-
suchslabors. Gemessen an diesem gigantischen 
Aufwand sind die daraus resultierenden medizini-
schen Erkenntnisse minimal. 

So hat die amerikanische Arzneimittelzulassungs-
stelle FDA errechnet, dass 92 % aller Medikamente, 
welche im Tierversuch erfolgreich und unbedenklich 
waren, bei Menschen wirkungslos oder gefährlich 
sind und daher gar nicht erst zugelassen werden.

Von den verbleibenden 8 % muss noch einmal die 
Hälfte nach Markteinführung wieder mit Restriktio-
nen oder Rücknahmen belegt werden, wegen schwer-
wiegender oder tödlicher Nebenwirkungen, welche 
durch die Tierversuche nicht vorhergesagt wurden.

Die FDA hat auch die zeitlichen Unterschiede vergli-
chen. Im Jahr 2000 sind die Chancen für einen neuen 
Wirkstoff mit Eintritt in die Phase-1-Studien nicht 
höher als 1985 gewesen, was deutlich macht, dass 
das Festhalten an Tierversuchen keinerlei 
Fortschritt bringt (...)."

 
Weiterlesen auf:
www.vgt.ch/justizwillkuer


Lieblingstier



„Was ist nötig, damit ein Tier jedermanns 
Lieblingstier wird? Es muss den Menschen 
vertraut werden. Je mehr wir über Nutztiere 
auf dem Bauernhof erfahren, desto tiefgrün-
diger erscheinen sie uns. Je weniger wir über 
sie wissen, desto unwichtiger kommt uns ihr 
Leben vor. Es ist unmöglich, sie zu kennen 
und ihnen dann keine Achtung entgegenzu-
bringen, kein Interesse daran zu haben, wie 
ihr Leben sich gestaltet. 

Es ist unmöglich, zu der Einsicht zu gelangen, 
dass ihre Vorfahren zu tiefen und vielschichti-
gen Gefühlen wie Heimweh, Mitgefühl, Liebe, 
Freude, Enttäuschung fähig waren, ohne da-
rüber nachzudenken, ob das Leben, das sie 
jetzt führen, ihnen noch erlaubt, 
solche Gefühle zu zeigen.“

Jeffrey M. Masson:
"Wovon Schafe träumen. Das Seelenleben der Tiere"


 


Animal Agriculture



"Animal agriculture is a business making 
money on the bodies of other sentient 
beings. This can never be free of a funda-
mental insensitivity towards the victims of 
the industry's profits and a deep betrayal 
to the animals who depend on humans for 
care. In the same way that one cannot own 
humans and traffic their bodies for profit in 
a humane way, it is impossible to humanely 
profit from the lives and bodies of animals."

Hope Bohanec


 


Grundsatzerklärung der ÄgT


  • Tierversuche sind aus ethischen Gründen abzulehnen. Im Tierversuch werden Tiere zu Messinstrumenten degradiert, die nach Gebrauch weggeworfen werden. Doch auch Tiere haben ein Recht auf artgemäßes Leben und Unversehrtheit, das geachtet werden muss. Das Quälen und leidvolle Töten von Tieren ist moralisch verwerflich. Selbst wenn Tierversuche einen Nutzen hätten, was nicht der Fall ist, wären sie ethisch nicht zu rechtfertigen.
  • Tierversuche sind aus medizinischen Gründen abzulehnen. Die Krankheiten des Menschen können durch Tierexperimente weder in ihren wirklichen Ursachen erforscht noch geheilt werden. Das sogenannte »Modell« der Krankheit am künstlich geschädigten Versuchstier hat außer gewissen Symptomen nur wenig mit der menschlichen Erkrankung zu tun, die meist psychische, genetische, ernährungs- und umweltbedingte Ursachen hat. Im Tierexperiment lassen sich diese Einflüsse – zumal in ihrer Wechselwirkung – nicht ausreichend darstellen. Die weitgehende Ausrichtung der medizinischen Forschung am Tierversuch ist die Ursache dafür, dass es trotz millionenfacher Tieropfer, enormer wirtschaftlicher Investitionen und zahlreicher Versprechungen von Seiten der Wissenschaft bei der Bekämpfung der heutigen Massenkrankheiten, wie Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes, Rheuma, Allergien usw., keinen Durchbruch gibt.
  • (...)

Bitte weiterlesen (und möglichst mit einer
Mitgliedschaft oder Weiterleitung der Informationen unterstützen):

www.aerzte-gegen-tierversuche.de/grundsatzerklaerung